Portrait by Barbara Weber

produced by Kathrin Pechlof & Christian Weidner, supported by Berlin Government

 

"Mikrosuite" by Christian Weidner

Live at HfMT Stuttgart 2016

 

 

"Feldfolge" by Christian Weidner

JOE Festival Essen 2017

 

 

REVIEWS - TOWARD THE UNKNOWN

 

"(...)I listened to the songs on Toward the Unknown several times. My impression is that more hearings would have yielded further fruit. That is the sign of a well-wrought, well-rendered recording — one worthy of serious attention."

Steve Provizer on artsfuse.org

 

"(...)Der Aufbruch ins Unbekannte ist leise und manchmal fast still. Doch es ist eine CD, die man sofort ein zweites Mal hören möchte."

Jazztime, Bayerischer Rundfunk, 30.3.2018

 

"Kathrin Pechlof is one of the unique appearances on the German jazz scene. In jazz, she brings her unique sound through a harp, which I have been able to hear at this year's Jazzahead Jazz Fair! 2018, within Benjamin Schaefer - Quiet Fire. Kathrin Pechlof is an impressive improviser who can harness a number of positions from the jazz harp. She is also an excellent composer, as evidenced by her latest album, Toward The Unknown, which features 9 compositions, with 3 tracks by Kathrin Pechlof, 4 by Christian Weidner, and 1 piece by collective. The actual distribution of songs and strengths suggests that formation has no leader, but rather a more even association of three members. On the music side it is a very open work that focuses mainly on the improvisation and communication of the protagonists. That's why the album itself was created as a recording session. Compositions are not easy and within their freedom they move in multiple tonal layers, creating an interesting bitonality. There is also a modality, and sometimes interpreters glide into a totally free atonality. A very important feature for the entire album has been dealing with color and space. Silence - pauses play a very important role. Album Toward The Unknown is a sort of discovery of sound options, with the album having a very mystical character and actually going towards the unknown."

skjazz.sk, Bratislava (translation by google translator)

 

 

 

REVIEWS - TRIO CONCERTS

 

Vielgestaltig schillernd

Alte Oper Frankfurt

"(...) Die Musik kommt ohne einen Puls aus, es geht um die Klanglichkeit, mitunter entsteht eine Stimmung der kontemplativen Exerzitien. Jimmy Giuffre trifft Arvo Pärt. Dann wieder ist dieser vielgestaltig schillernden Musik auch mal ein elegischer Zug eigen. In einer ungebrochenen, dabei ganz und gar nicht kitschigen Art geht es hier um Schönheit. (...) Der progressive Leitgedanke ist der einer Weitung des Horizonts. Der Eindruck ist ein tiefer."

Frankfurter Rundschau, 21.4.18

 

Ein Füllhorn musikalischer Ideen

"Faszinierend, wie die von Detlef Landeck vorzüglich zusammengestellte Konzertreihe Shelter Sounds immer wieder mit überraschenden Höreindrucken den Horizont erweitert. So auch am Montagabend, als das ungewöhnlich besetzte Kathrin Pechlof Trio im Rahmen des Jazzfestes im Kulturbunker für ein erfreulich volles Haus sorgte. (...) Da findet sich eine wunderbar zarte und konsequent sparsame "Elegie" eine intellektuelle "Fuga", welche das klassische Kompositionsprinzip raffiniert mit den Möglichkeiten der Gegenwart umsetzt und mit "Toward the unknown" ein Stück, welches die permantente Entdeckerfreude des Trios charakterisiert. Dem noch Unbekannten nähert sich das Ensemble mit einer Vielfalt von souverän gespielten Stilen aus Jazz und zeitgnössischer Musik, die kaleidoskopartig durcheinander gewürftelt werden und dennoch am Ende ein stimmiges Bild ergeben. (..) Als historisches Zitat beschließt mit Debussys "Les Cloches" eine elegante Umsetzung von einem der Urväter der musikalischen Imagination das Programm. Es wirkt, als ob es für dieses Trio komponiert wäre. Lang anhaltender Beifall eine Zugabe."

Hartmut Schmidt, Hessische Allgemeine, 25.10.17

 

Ohne jegliches Harfen-Klischee

"..Je länger das Konzert dauert, desto intensiver wird die Berührung des Auditoriums durch die Musik und die familiäre Atmosphäre. Von der Bühne werden kleine Mitteilungen über bestimmte kompositorische Prinzipien, Details über die technische Seite des Harfespielens möglich. Alle im Saal rücken mental näher zusammen und beugen sich gemeinsam über diese feingliedrige Musik und können die drei, die sie spielen, fast atmen hören."

Achim Ost, Giessener Anzeiger, 23.11.2016

 

Raus aus der Komfortzone

Dass die drei Musiker ihre Instrumente meisterlich beherrschen, daran zweifelte wohl niemand im Theaterfoyer. Kathrin Pechlof an ihrer Harfe, die diatonisch gestimmt ist und bei der man mit Pedalen die Halbtöne einfügen muss, produzierte einen reduzierten, transparenten Klang. Robert Landfermann kann mit seinem Kontrabass die schrägsten Laute erzeugen und spielt mit irrer Geschwindigkeit die amelodiösen Läufe der Komponistin Pechlof. Und Christian Weidner scheint mit seinem heiseren Altsaxofon verwachsen, als ob das Instrument seine eigene Stimme sei. Diese drei sind in ihrer Musik miteinander verwoben wie Schlingpflanzen, bilden ein filigranes, durchscheinendes, organisches Ganzes mit einem eigenen Verständnis von Schönheit, das nicht vielen zugänglich ist. (...) Es war eine verdammt gute Übung in Offenheit, im Sich-Lösen von gewohnten, vertrauten Denkstrukturen, im Akzeptieren von etwas, das man nicht sofort versteht.

Kreisbote, Landsberg

 

Kein Harfenengel

Perfektes Zusammenspiel und außergewöhnliche Musik (..) Die Eigenkompositionen des zurecht hochgelobten Trios sind keine leichte Kost. (..) Die Musikerin vermeidet Klischees wie Glissando und Läufe, die dieses Instrument oftmals so himmlisch kitschig klingen lassen. Manchmal imitiert sie den Basso Continuo eines Cembalos und baut so zusammen mit dem Kontrabass das Grundgerüst für das darauf improvisierende Saxophon. Sie zupft die höchsten Harfensaiten und erzeugt Töne wie zwei aneinander klirrende Gläser. Oder sie spielt ein nahezu lyrisches Solo, für das Sax und Bass ein sattes Netz weben: Alle drei Musiker sind gleichberechtigt, jeder hat eine selbstständige Rolle und trotzdem sitzt alles perfekt, ist aus einem Guss. Vor den Musikern stehen Notenständer, aber „notiert sind nur ungefähr zehn Prozent dessen, was wir spielen“.

Bärbel Knill, Augsburger Allgmeine

 

 

 

REVIEWS - IMAGINARIUM

 

Imaginarium

PIROUET, 2013

 

“(...)Angels would play differently. The musicians are continually on a journey towards one another in a space characterised both by noble cheerfulness and contemplative earnest (...)”

FAZ, 1.11.2013

 

“(...)Music full of grace, tenderness, structural perfection and fragility. . abstraction, atmosphere, texture and association combine in a fashion that is nothing short of stupendous.. One of the most unconventional, intriguing and beautiful albums of the year.”

JAZZPODIUM, Dezember 2013

 

“(...)The skilfully interlaced motifs move like parts of an airy mobile (...) a CD characterised by imaginative creativity.. mysterious chamber jazz that defies conventional stylistic categories..” ARD RADIOFESTIVAL, New On Board, 4.9.2013

 

“(...)A fascinating piece of filigree chamber music with lots of improvisation and sensitivity. (...) an impressive CD for soft tones and low-key moments(...)” JAZZPODIUM, Sept. 2013

 

“(...) chamber music worlds of quiet beauty and simple elegance” JAZZ THING, September 2013

 

“(...) well worth listening to (...)meditative impressions a far cry from the ordinary (..) ” SÜDDEUTSCHE ZEITUNG4.9.2013

 

“ (...) Super-quiet and minimalist playing.. Gripping musical dreamscapes (..) ” KÖLNER STADTANZEIGER online, 18.09.2013

 

"Die Harfenistin Kathrin Pechlof hat eine schöne hochkonzentrierte CD eingespielt. "Imaginarium" (Pirouet) bringt sie mit zwei gleichberechtigten Partnern zusammen, Christian Weidner mit seinem kernig weichen Altsaxophon und Robert Landfermann mit seinem melodiös verantwortlichem Bass. Jeder Ton zählt in dieser "sprechenden", aufmerksam interaktiven Kammermusik und oft merkwürdig lieblichen Atonatität. Immer ist man zueinander unterwegs in einem Raum sozusagen adliger Heiterkeit, aber auch kontemplativen Ernstes. "Von Stille umwoben" heißt eine Komposition von Weidner. In anderen sind Rilke, Debussy ein Glücksspiel-Kreisel und ein Kyrie aus einer gregorianischen Messe die Anregungen. Das Harfenspiel von Kathrin Pechlof vermeidet klassische Banalitäten wie Glissandi und verschwommene Läufe, die Akkorde kommen mit zarter Macht und klarer Distinktion: Engel würden anders spielen."

FAZ, 1.11.2013, von Urich Olshausen


"Mit "Imaginarium" ist jetzt ihr erstes Album unter eigenem Namen erschienen, das in Klangwelten entführt, die mit bislang nur selten zu hörender Schlussigkeit zwischen der vermeintlich kalten und abstrakten Welt des Neutonalen und den Impro-Sphären des Jazz oszillieren. Musik voller Anmut, Zärtlichkeit, Formvollendung und Fragilität ist da im Zusammenspiel von Kathrin Pechlof mit Robert Landfermann und Christian Weidner entstanden, die durchaus auch mal bereit ist, die Zähne zu zeigen. Abstraktion, Atmosphäre, Texturiertheit und Assoziation gehen hier stupende Weise Hand in Hand und machen "Imagninarium" für mich zu einem der unkonventionellsten, spannendsten und schönsten Alben des Jahres"

JAZZ PODIUM, Dezember 2013 von Thorsten Hingst

 

"So many bands, so little time- just enough to catch extraordinary harpist Kathrin Pechlof’s Trio. Far from the sweet tones of folk harp, or Daphne Hellman’s bebop, Pechlof has created a new sound- sometimes like prepared piano, or an oudh. She draws partly on the Classical repertoire- a Gregorian Chant, a Debussy piece, as well as writing music along with saxophonist Christian Weidner. There were interlocking riffs with lots of wonderfully uncomfortable intervals, and angular improvisation. Harp and bass (Robert Landfermann) in unison sounded particularly fine, along with the plaintive alto."

LONDON JAZZ NEWS, 30.11.2014

 

"Nicht von dieser Welt scheint diese zauberhafte Trio-Musik der Harfenistin Kathrin Pechlof zu sein. In monastischer Selbstversenkung erforscht sie mit Saxofonist Christian Weidner und Robert Landfermann am Bass unerhörte Klangräume. (...) Das bewegt sich in der lyrischen Avantgarde Tradition von AACM Gruppen aus Chicago, besitzt aber zugleich ein zutiefst europäische, in der Romantik und im Impressionismus verwurzelte Identität."

MANNHEIMER MORGEN, 13.November 2013


"Die geschickt verschachtelten Motive bewegen sich wie Teile eines luftigen Mobiles. Allein schon ein CD Titel wie Imaginarium und ein Kompositionstitel wie Gestalten sagen einiges aus. Phantasie und Kreativität prägen diese CD und die Tatsache, daß Kathrin Pechlof und ihre Mitmusiker, der Saxofonist Christian Weidner und der Bassist Robert Landfermann Raum lassen, macht es dem Hörer leichter, im allerbesten Sinne zu phantasieren. Umso mehr, als daß dieser leise, zum Teil geheimnisvoll daherkommende Kammerjazz sich jenseits üblicher Stilkategorien bewegt. Erst, recht was stereotypische Erwartungen beim Stichwort Harfe betrifft. Perlende Arpeggien sucht man hier vergebens."

ARD RADIOFESTIVAL, New On Board, 4.9.2013 Karsten Mützelfeld


"Ein faszinierendes Stück filigraner Kammermusik mit viel Improvisation und Einfühlungsvermögen. Hier geht es, mehr als sonst üblich, um Feinheiten und kleinste Nuancen, die es wahrscheinlich erst beim wiederholten Anhören auszukosten gilt. (...) Eine imponierende CD für leise Töne und Momente."

JAZZ PODIUM, September 2013


"Im Trio mit dem Saxofonisten Christian Weidner und dem Kontrabassisten Robert Landfermann erschließt Pechlof kammermusikalische Welten von stiller Schönheit und schlichter Eleganz."

JAZZ THING, September 2013


"Hörenswert: (...) das harfentypisch Süßliche, die Glissandi und Arpeggien sucht man hier vergebens. Stattdessen kann das ewig leichte und sphärische Instrument bei Pechlof zum mächtigen Rhythmusgeber oder zum geheimnisvoll raunenden Sprecher werden. Und Christian Weidner, Shootingstar unter den jungen deutschen Saxophonisten sowie der hochdekorierte Robert Landfermann bürgen für eine weit ausgreifende, phantasievolle, aber stets klare und aufs Wesentliche konzentrierte Tonsprache. Fast schon meditative Eindrücke abseits des Gewöhnlichen."

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, Oliver Hochkeppel, 4.9.2013